Was ist Jiu Jitsu?

Das Jiu-Jitsu ist eine der ältesten Kampfkünste Japans. Die ursprüngliche Kultivierung und Verfeinerung kann unmittelbar den japanischen Samurai zugerechnet werden. Diese rein kriegerische Ausrichtung wurde um 1882 durch Jigoro Kano grundlegend geändert. Er erweiterte sein neues Jiu-Jitsu um die ethischen und moralischen Grundsätze. Kanos Judo beinhaltete über lange Jahre sowohl den sportlichen Judokampf als auch die Selbstverteidigung des Jiu-Jitsu. Die Trennung beider Teile erfolgte erst in den 30er Jahren unseres Jahrhunderts. Im modernen Jiu-Jitsu haben Etikette, gegenseitige Achtung und die Werte des Do heute noch Bedeutung.In erster Linie ist das Jiu-Jitsu eine waffenlose Selbstverteidigungskunst, wobei diese sowohl von einem unbewaffneten, bewaffneten Angriff oder auch von einem Angriff mehrerer Gegner ausgehen kann. Das umfangreiche sportliche Programm kann im Jiu-Jitsu zu individuell zugeschnittenen Block-, Tritt- und Schlagtechniken, wie beispielsweise aus dem Karate oder Taekwondo sowie die Würfe, Fallschule, Würge- und Hebeltechniken aus dem Judo und Aikido, mit Hilfe des Trainers zu persönlichen Verteidigungstechniken kombiniert werden. (ag, cf, mh) Quelle: Gekürzte/angepasste Version von Wikipedia